Masuth, Andreas – Kurier Preston Aberdeen … und das giftigste Tier der Welt

Masuth, Andreas - Kurier Preston AberdeenWer sich in den ersten Minuten ärgert, weil die Charaktäre dull und oberflächlich erscheinen, dem geht es wie mir: aber spätestens nach der ersten Stunde hat man sich daran gewöhnt und kommt in den Genuss eines recht unterhaltsamen und stimmigen Hörspieles. Aber zunächst der Klappentext:

Inhalt:


Kurier Preston Aberdeen nimmt einen heiklen Auftrag an: Er soll eine unbekannte Spinnenart von Southampton nach Berlin transportieren. Das Tier ist für die Wissenschaft von höchstem Interesse. Doch so lukrativ die Bezahlung auch ist, der Job ist nicht ganz ungefährlich. Preston muss den südamerikanischen Achtbeiner den ganzen Transport über am Körper tragen. Kühlt das Tier aus, stirbt es. Sollte es aus dem verschlossenen Behälter entfliehen, stirbt er. Denn diese Spinne ist die wohl giftigste Spezies, die je entdeckt wurde. Auf seiner Reise muss Preston jedoch feststellen, dass es noch weitere Interessenten gibt. Sie wollen den Arachniden um jeden Preis in ihren Besitz bringen. Und sie sind fast noch tödlicher als die Ware selbst..

Wie oben erwähnt, Preston stellt sich als eine Mischung von Louis de Funes, Indianer Jones und was einem noch an tolpatschigen, treudoofen Kommisaren einfällt,vor.Wie ich gerade gesehen habe, steht die zweite Folge Ende Mai 2007 an mit einer Altersfreigabe ab 8. So gesehen ergibt der Charackter Sinn.

Die Geschichte ist schlüssig – zwar nichts neues, aber mit Mut, altes Garn neu zu spinnen, kommt man auch gut über die runde.

Story: 4von7

Sprecher: 5von7

Dramaturgie: 5von7

Streicheleinheiten: 5von7

Bekanntes Rezept funktioniert: Alexander Kath – Der Fluch von Loch Ness

fluchlochness.jpg Bekannte Konzept müśsen noch lange nicht gut sein, sind es es aber hin und wieder. Das Hörspiel von Kath „Der Fluch von Loch Ness“ setzt auf die Mischung: Gute Sprecher, gute Atmosphäre und keine flachen Dialoge. Über die Geschichte verrät der Klappentext folgendes:

Klappentext :

„Schottland in den 30er Jahren: Zwei Kinder verschwinden auf mysteriöse Art und Weise in den schottischen Highlands. Eine große Suchaktion beginnt. Die Eltern sorgen sich um ihre Kinder und bitten den Pater des kleinen Dorfes um Hilfe.

Erst nach über 70 Jahren des Schweigens wird langsam klar, was für eine grausame Wahrheit sich in dem Dorf ereignet hat. George und Morris gehen den Treiben auf dem Grund und geraten sehr schnell selbst in Gefahr…
Was hat der Pater mit der Sache zu tun? Welcher Fluch lastet auf Loch Ness?“

Nun ganz ehrlich: Die Aufflösung ist etwas Panne, aber eigetnlich ist das doche „ejal“ , wenn man vorher gut unterhalten wurde. Charles Rettinghaus ist bekannt, beinahe zu bekannt für ein solches Hörspiel. Es gibt – glaube ich – mehrere Versionen. Einmal in der Version, dessen Cover hier zu sehen ist und einmal als Folge der serie „Die schwarze Stunde“.

Story: 3von7

Sprecher: 5von7

Dramaturgie: 4von7

Streicheleinheiten: 4von7

Nicht alles Gold was glänzt: Sherlock Holmes auf Abwegen

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Auch wenn die Folge 14: Scherlock Holmes und die tanzenden Männchen meine erste Folge der Sherlock Serie aus dem Hause Maritim ist, so hege ich verstärkt Zweifel, dass noch mehr dazukommen werden und mein geschundendenes Ohr (vom Geldbeutel ganz zu schweigen) auch nicht mehr in Mitleidenschaft zu ziehen.

Klappentext

Mr. Hilton Cubitt und seine Frau erhalten seit einiger Zeit merkwürdige Botschaften: Zettel mit tanzenden Strichmännchen darauf. Was zunächst wie eine Kinderzeichnung aussieht, erweist sich als Geheimschrift. Während Sherlock Holmes damit beschäftigt ist, sie zu entschlüsseln, geschieht auf dem Landsitz der Cubitts ein fürchterliches Unglück.

Die Geschichte ist durschschaubar und dünn, die Auflösung ist eher eine Nacherzählung als eine geschickte Kombination der Fakten.

Story: 4von7

Sprecher: 4von7

Dramaturgie:3von7

Streicheleinheiten: 3von7