Andreas Eschbach: Der Herr aller Dinge

Cover

Um bei meinen urbanen Bahnfahrten gut durch den Winter zu kommen, habe ich die mir mal wieder ein Eschbach Buch zugelegt, gelesen von Sascha Rotermund (dass es eines von Matthias Koeberlin gab war mir nicht bekannt – ein Vergleich wäre durchaus spannend). Knapp 24 stunden gute Unterhaltung wurde gesucht … und gefunden!

Was soll ich sagen: Irgenwie bin ich empfänglich für den Kram. Gut es ist kein Schund, aber hat doch deutliche Elemente … Am Besten ich fange am Anfang an:  Zuerst die Geschichte, was die Amazon Zusammenfassung hergibt:

Als Kinder begegnen sie sich das erste Mal: Charlotte, die Tochter des französischen Botschafters, und Hiroshi, der Sohn einer Hausangestellten. Von Anfang an trennt sie der soziale Unterschied. Doch Hiroshi hat eine Idee, wie er den Unterschied zwischen Arm und Reich aus der Welt tilgen könnte. Als er und Charlotte sich wiederbegegnen, sieht er dies als Zeichen, dass sie miteinander verbunden sind. Er beschließt, seine Idee umzusetzen und die Welt zu verändern – denn nur so, sagt er sich, wird er Charlottes Liebe gewinnen.

Was mit einer bahnbrechenden Erfindung beginnt, führt ihn auf die Spur eines uralten Geheimnisses: Es hat schon einmal eine Zivilisation gegeben – und sie hat das schrecklichste Verbrechen begangen…

Die Geschichte ist an vielen Stellen sehr technisch und und bezieht sich auf die Entwicklung von Robotern und der Nanotechnologie. Die geschichte ist Eschbach-typisch phantastisch – nicht nur was Charlottes Fähigkeit angeht) , die Charaktäre (außer den Hauptcharaktären)  sind schemenhaft und oft eindimensional und manchmal bekommt man den Eindruck, dass der Autor es vielleicht gerne anders, besser hätte, aber nicht kann, so oft wie Bilder aus populären Hollywoodstreifen den Protagonisten gewahr werden und sie sich vor kommen wie in einem Science-Fiction Film.

Ja und! Dennoch ist die Geschichte unterhaltsam und wird  stellenweise mutig vorangetrieben. Gelesen ist sie sauber die Untermalungen, die ich in der Regel nicht mag, weil bei gekürzten Geschichten große Sprünge überbrückt werden, ist keineswegs nervig. Alles in allem, keine große Literatur, aber spannend, romantisch, eschbach-style durchdacht und alles in allem unterhaltend!

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